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Kapverden-Offensive sorgt für Konvergenz-Gewinn!

  

Auf den ersten Blick im Atlas ähneln sich die
1 1/2 Flugstunden von einander entfernten Inselgruppen der Kapverden und Kanaren verblüffend. Doch wer nachrecherchiert, entdeckt wesentliche Unterschiede. So liegen die letztgenannten 1.500 km weiter im Norden, gehören zu Spanien und prosperieren seit Jahrhunderten. Derweil stellen die erstgenannten eine selbständige Republik dar, wenn auch mit portugiesischem Background - und sind leider noch etwas zurückgeblieben. Dafür ist ihr Klima angenehmer, nämlich ewig sommerlich warm

 

und vor allem praktisch ohne Regen. Schon seit einigen Jahren versuchen internationale Investoren aus England, Italien, Spanien sowie Portugal die fehlende Ferien-Infrastruktur des Südens aus dem Boden zu stampfen, um mit dem boomenden Norden konkurrieren zu können. Dies geschah bislang nur langsam und unzureichend. Doch jetzt kam kompetente Unterstützung von Arabern aus Dubai sowie Chinesen aus Macao. So sind die Wüstensöhne dabei, eine halbe Milliarde in eine glamouröse Touristenanlage mit Apartments nebst Villen zu investieren und die Chinamänner wollen auf einer Mini-Insel vor der Hauptstadt ein "Macao"-ähnliches Spielcasino errichten. Autor Kurtz hat eine Analyse zusammengestellt, welche Chancen für den Süden wirklich bestehen, den Norden ein- oder sogar zu überholen bzw. wie hoch die Konvergenzgewinne für Neueinsteiger ausfallen könnten. Immerhin nennen wir das vorwärtsstrebende Land betriebsintern bereits "Eldorado Il". Daß sich der Kapverden-Thriller dabei wie "Casablanca" liest, gehört zu den Erfolgsgeheimnissen des Verfassers!